Monday, 14 September 2020 12:06

KALI YUGA

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die erde ist trocken und spröde geworden
vom tragen vom schauen vom grauen vom morden
bäume rieseln den ahang hinab
und kichernde blätter verdorren verloren
­auf windigem, freudvoll zerknittertem grab
ich trinke mein blut
mit den hunden im herzen
und halt in der hand
den erblindeten stab
der so weiss wie der weg
alIe blumen zertrat
doch die sonne leckt gierig
verwehende spuren-
den ersten schritt eines kindes,
den tanz
und den pressenden leib
gebärender uhren
sie alle schreiben ein lied in den sand
der verkohlenden zeit
über glosendem land

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