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Monday, 14 September 2020 11:59

INTERSTICES

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in the interstices of the years
which we do not see
in the heart chambers
of the days
through which we flee
we are moved by moments
that spell bind us
till bleached we travel
along all the springs
that ripen us
into gentling layers of mist
in oblivion’s hair
in the beginning
drumming blood
reddens sleep
surging and foaming
till the flooding time
gives place to the ebb-tide
only then
have we
perhaps
freed us from self
and arrived

ZWISCHENRÄUME
in den zwischenräumen der jahre
die wir nicht sehn
in den herzkammern der tage
durch die wir fliehn
berühren uns augenblicke
vor denen wir stehen bleiben
um dann verblichen weiterzuziehen
all die frühlinge entlang
aus denen wir reifen
zu mildernden nebelstreifen
im haar der vergesslichkeit
trommelndes blut
rötet am anfang
den schlaf
brandet und schäumt
bis die flutende zeit
der ebbe weicht
dann erst
haben wir uns
vielleicht
von uns selbst befreit
und erreicht

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