KALI YUGA

die erde ist trocken und spröde geworden

vom tragen vom schauen vom grauen vom morden

bäume rieseln den ahang hinab

und kichernde blätter verdorren verloren

­auf windigem, freudvoll zerknittertem grab

ich trinke mein blut

mit den hunden im herzen

und halt in der hand

den erblindeten stab

der so weiss wie der weg

alIe blumen zertrat

doch die sonne leckt gierig

verwehende spuren-

den ersten schritt eines kindes,

den tanz

und den pressenden leib

gebärender uhren

sie alle schreiben ein lied in den sand

der verkohlenden zeit

über glosendem land