ZWISCHENRÄUME

in den zwischenräumen der jahre

die wir nicht sehn

in den herzkammern der tage

durch die wir fliehn

berühren uns augenblicke

vor denen wir stehen bleiben

um dann verblichen weiterzuziehen

all die frühlinge entlang

aus denen wir reifen

zu mildernden nebelstreifen

im haar der vergesslichkeit

trommelndes blut

rötet am anfang

den schlaf

brandet und schäumt

bis die flutende zeit

der ebbe weicht

dann erst

haben wir uns

vielleicht

von uns selbst befreit

und erreicht